Der Kanton Bern vergibt neu jährlich einen Clean-Award. Dieser Preis soll an Gemeinden verliehne werden, die sich besonders gegen Littering einsetzen.
Grossrat Bern, Grüne, 12. März 2010
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Wertevermittlung im Kindesalter ist einfacher als bei Erwachsenen.
Erwachsene brauchen Urerlebnisse, die das Handeln beeinflussen.
Mir wurde Leben geschenkt. Zum Leben verbrauche ich Ressourcen der Erde, welche nicht erneuerbar sind. Was ich heute mache, kann wichtig sein. Global und auf das Alter der Erde ist jedoch mein Leben Teil der Geschichte unseres Planeten.
Mein Handeln als Individuum mag im Einzelfall kaum stören. Wenn sich jedoch in die Gesellschaft eine Unart wie Littering einschleicht, dann entsteht eine Störung, der mit grossem finanziellen Einsatz und Willensbekundungen begegnet wird, um der Vermüllung zu entkommen.
Wertevermittlung gelingt im Kindesalter einfacher als bei Erwachsenen!
Erwachsene brauchen Urerlebnisse, die das Handeln beeinflussen und im richtigen Moment einen Reflex auslösen - ok, ich werfe meinen Schrott in den nächsten Kehrichteimer!
Stadtrat Bern, EVP, 3. März 2010
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Sofort aufräumen verhindert Littering am besten
Studien zeigen, dass Littering markant zunimmt wenn einer erst damit angefangen hat.
Es gibt eine einfache und effektive Lösung, welche aber mit Initialaufwand verbunden ist: Aufräumen und zwar immer gleich sofort! Gefragt ist beispielsweise die SBB. An neu gebauten Bahnhöfen werden Graffitis und Vandalen wochenlang geduldet. Bei älteren Unterführungen macht sich niemand mehr die Mühe obszöne Schmierereien zu entfernen. Dies induziert Littering regelrecht.
Auch interessant ist, dass Graffitis und Littering zu mehr Kriminalität führen kann.
http://www.newscientist.com/article/mg20026845.400-graffiti-and-litter-lead-to-more-street-crime.html
Parteilos, 1. März 2010
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Eine Plakatkampagne mit Zeigfinger wird ohne Wirkung verpuffen. Ein Sauberkeits- und Ordnungsbewusstsein wird kaum über Plakate vermittelt.
Piraten, 1. März 2010
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Fördern einer Geisteshaltung der Rücksichtnahme und Eigenveranwortung
Mit der Argumentationsart von Harald Jenk lässt sich meiner Meinung nach gleich jede Diskussion im Keime ersticken und das ist schade. Tatsache ist, dass es immer etwas scheinbar Schlimmeres gibt. Wichtig ist doch, welche Geisteshaltung hinter einer Handlung, hier dem Littering steht. Dabei ist Littering lediglich ein Symptom dieser besorgniserregenden Geisteshaltung der Rücksichtslosigkeit und Ichbezogenheit. Ich behaupte hier ganz provokativ, dass Leute, die Littering betreiben, tendenziell solche sind, die auch sonst rücksichtslos mit der Umwelt und ihren Mitmenschen umgehen, keine Verantwortung übernehmen, die Umwelt als Konsumgut verstehen, mit der sie achtlos umgehen können. Gerade wenn man diese Geisteshaltung ins Positive kehren könnte, würde man auch darauf hinarbeiten, dass es weniger Autos gibt, die herumstehen und weniger eintönige Asphaltflächen, aber mehr verantwortungsvolle Menschen, die sich für weniger Verkehr und mehr Grünflächen einsetzen.
1. März 2010
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Das grösster Littering sind die geparkten Autos
Die Abfälle, die zum Beispiel in der Umgebung von Fastfood-Restaurants herumliegen, ärgern mich auch. Dem Aussehen unserer Städte und Dörfer schaden die überall herumstehenden Autos und die dafür benötigten eintönigen Asfaltflächen aber wesentlich mehr.
Grossrat Bern, SP, 1. März 2010
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